Frühjahrsgeneralversammlung in der „Alten Brennerei“ in Wadersloh

Eine stolze Anzahl von 185 Vereinsmitgliedern konnte der Major und 2. Vorsitzende Michael Bernzen am vergangenen Samstag (29.03.2025) zur diesjährigen Frühjahrsversammlung des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e. V. begrüßen. Zu Beginn der Zusammenkunft kommentierte er die stolze Zahl der Anwesenden mit „Ich bin stolz auf Euch.“. Pünktlich um 20 Uhr konnte er in Vertretung für den 1. Vorsitzenden und Oberst Rudi Vienenkötter die diesjährige Zusammenkunft der Schützen in der „Alten Brennerei“ Karger eröffnen. Ein erster offizieller Gruß galt dem amtierenden König Olaf Neumann und den Herren seines Hofstaates. Gleichzeitig hieß Bernzen zahlreiche Ehrengäste der befreundeten Vereine sowie aus den eigenen Reihen ganz herzlich willkommen, allen voran den 1. Bürger der Gemeinde Christian Thegelkamp. Zu Beginn der Tagung gedachte man aller, die seit der vergangenen Versammlung verstorben waren. Diese waren insgesamt 7 an der Zahl. Die Versammlung nahm an dieser Stelle auch die ungezählten Opfer des Angriffskrieges auf die Ukraine sowie des Krieges in Israel und Gaza in den Blick. Es folgten die einschlägigen Regularien wie Protokoll, Kassenbericht und die Aufnahme neuer Mitglieder, erstmals vorgetragen durch den neuen Geschäftsführer Bastian Nienaber sowie den Schatzmeister Lukas Große Wienker. Hier sprach Major Michael Bernzen den beiden ein besonderes Dankeschön aus für ihre umfangreichen Aktivitäten für den Verein aus, die oft im Hintergrund ablaufen. Christian Vienenkötter berichtete über die Tätigkeiten der Schiessgruppe und deren zahlreichen Erfolge bei den Wettkämpfen weit über die Grenzen von Wadersloh hinaus. Anschließend wurde der Tagesordnungspunkt der Wahlen angegangen. Hier wurde für die II. Kompanie Christian Luster Haggeney als neuer Offizier bestätigt. Für den Schellenbaum wird zukünftig Louis Junkerjürgen als neuer Kompanieoffizier das bewährte Team verstärken. Als Beisitzer für die II. Kompanie im Vorstand wird ferner Jonas Bücker fungieren. Auf Vorschlag des Vorstandes wurde Sebastian Essel für die kommenden 2 Jahre in seiner Position als Kassenprüfer bestätigt. Nachfolgend informierte der Major die Anwesenden über den geplanten Ablauf des anstehenden Schützenfestes vom 14. bis 16. Juni 2025. Als Besonderheiten in diesem Jahr nannte er die Anwesenheit des Musikvereins Obing e.V.. Auf diesem Wege wolle man die 25 Jahre andauernde Freundschaft gebührend feiern. Zum Treffen der 50-jährigen Jubilare werde man in diesem Jahr erstmals auch die zugehörigen Frauen einladen. Am Samstagabend soll der Zapfenstreich bereits um 19.30 Uhr stattfinden. Neu wird ebenfalls der innere Zeltaufbau sein. Hier habe man Optimierungsbedarf festgestellt und werde nun einiges verändern. Die Planung zum 60- jährigen Jubiläum der Jungschützen stellte deren Kompanieführer Kevin Niehüser vor. Am Samstag des Schützenfestes trifft man sich hier mit mehreren befreundeten Gastvereinen und veranstaltet ein gesondertes Vogelschießen. Anschließend ist die gemeinsame Teilnahme am großen Zapfenstreich geplant. Die wohlbekannte Schützenmesse am Montagmorgen wird erstmals auch im Internet übertragen. Hier ist es ein Anliegen des Vorstandes auch den Menschen eine Möglichkeit zur Teilnahme zu geben, die nicht die Möglichkeit haben vor Ort zu sein. Unter der Rubrik „Ehrungen“ wurden zahlreiche Ehrungen verdienter Mitglieder vorgenommen, die dem Verein bereits 25 Jahre oder auch 40 Jahre die Treue gehalten haben. Im Punkt „Verschiedenes“ wurden unter anderem diverse Terminankündigung bereits für das Frühjahr bekanntgegeben. Nach einer straffen Tagesordnung nutzen die Schützen die verbleibende Zeit – untermalt durch eine Filmvorführung vom Schützenfest aus dem Jahr 2000/ 2001 – um noch ein wenig in geselliger Runde in der „Alten Brennerei“ zu verweilen.

Königinnenpokal 2025

Am vergangenen Samstag (08.03.2025) kamen die ehemaligen Königinnen zum wiederholten Mal zusammen, um die Königin der Königinnen des Jahres 2025 aus ihren Reihen zu ermitteln. Der Major und 2. Vorsitzende des Schützenvereines St. Margarethen Wadersloh e. V. Michael Bernzen konnte 14 ehemalige Königinnen des Vereins im Schützenheim am Freudenberg begrüßen. Er nutzte die Gelegenheit mit einem Glas Sekt die amtierende Majestät 2024/25 Diana Brinkmann in den Kreis der Königinnen zu integrieren. Erstmals übernahm in diesem Jahr Bastian Nienaber als neuer Geschäftsführer des Vereins die Protokollierung des Wettkampfes. Die fachliche Unterstützung seitens der Sportschützen wurde in gewohnter Weise durch Peter Moltran gewährleistet, welcher den Damen in einem fairen Wettkampf zur Seite stand. Geschossen wurde mit einem Luftgewehr des Vereins auf einen, von Schützenbruder Marc Dohr angefertigten, Holzvogel mit dem Ziel den vom Verein gestifteten Pokal zu „erkämpfen“. Vorerst galt es, die Insignien zu ermitteln. So war es die Königin von 2002 Annette Mense- Raschke, die bereits einige Minuten nach 19.30 Uhr mit dem 14. Schuss die Krone gewann. Mit dem 57. Schuss sicherte sich Diana Brinkmann, die amtierende Majestät das Zepter. Sie war es, die auch das diesjährige Schießen eröffnet hatte. Den Reichsapfel erzielte Rita Spaniel (Königin von 2005). Nach einer „stärkungsbedingten“ Schießpause ging es dann aufs Ganze. Es fielen weitere zahlreiche Schüsse bevor sich Rita Spaniel ein weiteres Mal treffsicher zeigte und mit dem summarisch 125. Schuss den Titel „Königin der Königinnen 2025“ sicherte. Nach der Pokalüberreichung, gefüllt mit einem kühlen Nass, durch den Major wurde die siegreiche Gewinnerin Rita Spaniel (Majestät aus dem Jahr 2005) in der anschließenden gemütlichen Runde gebührend gefeiert. Am kommenden Schützenfest-Montag wird auch sie ihre Auszeichnung während des Schützenfrühstücks im Festzelt offiziell entgegennehmen können. Die Verantwortlichen zeigten sich mit dem Verlauf der seit 2015 stattfindenden Zusammenkunft in Übereinstimmung mit den Königinnen des Vereins sehr zufrieden.

Königspokal 2025

Die amtierende Majestät König Olaf Neumann eröffnete am vergangenen Freitag (07.03.2025) mit dem 1. Schuss das diesjährigen Königspokalschießen. Begrüßt wurden die anwesenden Könige der zurückliegenden Jahre von Major Michael Bernzen. Dieser zielte in seiner kurzen Begrüßung auf die besondere Situation an dem Abend ab, da der diesjährige Silberkönig, König vor genau 25 Jahren, Martin Speckmann anwesend war sowie auch mit Willi Schnitker die Majestät von 1975, vor genau 50 Jahren am Tisch saß. Gisela Schmeckmann hatte 1985 den Pokal, den es zu erringen galt, im Andenken an ihren verstorbenen Ehemann, den langjährigen Oberst des Vereins, installiert. Diese Angelegenheit fand eine besondere Erwähnung, da dieses Datum nun genau 40 Jahre zurücklag. Es waren insgesamt 21 ehemalige Majestäten im Schützenheim des Schützenverein St. Margarethen Wadersloh am Freudenberg zusammengekommen, um ihren diesjährigen Sieger zu ermitteln. Geschossen wurde auf einen eigens für den Wettbewerb von Marc Dohr hergestellten Holzvogel. Die Krone errang in diesem Jahr Ulli Fleiter (König von 2008) mit dem 16. Schuss, das Zepter Franz- Josef Austerhoff (König von 2016) mit dem Treffer No. 70 und der Reichsapfel fiel mit dem insgesamt 85. Schuss bei der diesjährigen Majestät Olaf Neumann. Der spannende Wettkampf sollte kurz pausieren, um eine kurze Stärkung zu servieren. Die Unterstützung durch die Sportschützen wurde sichergestellt durch Peter Moltran. Für die Aufzeichnungen im Wettkampf zeigte sich Schatzmeister Lukas Große Wienker verantwortlich. Dann machte der Ehrenoberst des Vereins Bernhard Schniederjohann (König von 2003) zu seiner eigenen Überraschung dem Federvieh kurzerhand den Garaus. Mit dem insgesamt 119. Schuss sicherte er sich den diesjährigen Titel der Königswürde. Major Michael Bernzen lobte die Treffsicherheit des Schützen und gratulierte dem diesjährigen Königspokal-Sieger im Namen aller Anwesenden mit einem dreifachen „Horrido“. Erst im Laufe des anstehenden Schützenfestes 2025 wird Bernhard Schniederjohann den Siegerpokal offiziell aus den Händen von Beate und Christian Schmeckmann entgegennehmen können. Die muntere Zusammenkunft der ehemaligen Könige des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e. V. fand ihren Ausklang in gemütlicher Runde zu späterer Stunde im Wadersloher Schützenheim.