Schützenverein Wadersloh freut sich auf aktive Unterstützung

Der Vorstand des Schützenvereins St. Margarethen e. V. hat frühzeitig einen Termin für ein erstes gemeinsames Treffen mit interessierten Frauen ins Auge gefasst. Dieses soll am 20. Februar 2026 um 20.00 Uhr im Schützenheim stattfinden. Ziel des Treffens ist es, offene Fragen zu klären und gemeinsam die nächsten Schritte für eine aktive Mitgestaltung im Verein zu besprechen. Bereits seit längerer Zeit hatte sich der Vorstand der Wadersloher Schützenbrüder einig gezeigt, Frauen als aktive Mitglieder in den Verein aufnehmen zu wollen. „Wir sehen diesen Schritt als große Chance für eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Weiterentwicklung unseres Vereins“, erklärte der 1. Vorsitzende und Oberst Rudi Vienenkötter. Schon im Jahr 2025 hatte der Verein anlässlich des runden Geburtstags der Jubilarkompanie erstmals seit Gründung der Abteilung im Jahr 1955 alle Frauen eingeladen, aktiver Teil der Kompanie zu werden. Die Resonanz fiel durchweg positiv aus und bestätigte den eingeschlagenen Weg. Über die notwendige Satzungsänderung entschied schließlich die Mitgliederversammlung der St.-Margarethen-Schützen am 25. Oktober 2025. Die anwesenden Schützenbrüder beschlossen die Änderung einstimmig und setzten damit ein klares Zeichen für Offenheit und Veränderung. Eine Satzungsänderung erfordert eine umfassende formale Vorbereitung. Erst mit der Eintragung in das Vereinsregister wird eine Satzungsänderung rechtswirksam. Am 5. Januar 2026 erhielt der Vorstand des Schützenvereins St. Margarethen e. V. schließlich die offizielle Mitteilung, dass das Amtsgericht Münster der beantragten Satzungsänderung am 30.12.2025 zugestimmt hat. Damit ist die Aufnahme von Frauen in den Wadersloher Schützenverein ab sofort auch rechtlich möglich. „Mit der Eintragung im Vereinsregister ist der Weg nun frei“, betonte Oberst und 1. Vorsitzender Rudi Vienenkötter. Interessierte Damen können ab sofort offiziell einen Aufnahmeantrag stellen. Ansprechpartner hierfür sind Rudolf Vienenkötter (1. Vorsitzender und Oberst), Michael Bernzen (2. Vorsitzender und Major), Bastian Nienaber (Geschäftsführer) sowie Lukas Große Wienker (Schatzmeister). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Aufnahmeantrag hier über die Vereinswebsite auszufüllen:www.margarethen-schuetzen-wadersloh.de/downloads Michael Bernzen, Major und 2. Vorsitzender, wies darauf hin, dass in organisatorischer und struktureller Hinsicht noch einzelne Details zu klären seien. Mit Blick auf das kommende Schützenfest erklärte er, dass man hierbei bewusst auf eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den interessierten Damen setze. Bis dahin freut sich der Vorstand über zahlreiche Mitgliedsanträge interessierter Bürgerinnen – und weiterhin auch Bürger –, die Freude daran haben, den Verein aktiv mitzugestalten.  

Herbstgeneralversammlung der Wadersloher Schützen 2025

Zum wiederholten Male trafen sich die Wadersloher Schützen in der Aula der Sekundarschule an der Winkelstrasse. Der Einladung des Vorstandes waren insgesamt 169 Schützen gefolgt. Der Major und 2. Vorsitzende Michael Bernzen richtet die ersten Grüße des Abends an das Königspaar Constanza Galli und Ralf Heitvogt, sowie an die Herren des Hostaates. In Vertretung für den entschuldigten Oberst und 1. Vorsitzenden Rudi Vienenkötter führte er durch die Versammlung. Darüber hinaus konnte er zahlreiche Ehrengäste der Nachbarvereine an diesem Abend begrüßen. Im ersten offiziellen Tagesordnungspunkt gedachten die Anwesenden gemeinsam der in der zurückliegenden Zeit verstorbenen Schützenbrüder und ehemaligen Königinnen des Vereins. Der Geschäftsführer Bastian Nienaber trug den Anwesenden so dann die Niederschrift der zurückliegenden Mitgliederversammlung vor. Der anschließende Applaus für den Protokollanten machte deutlich, dass es hierzu keinerlei Beanstandungen seitens der Anwesenden gab. Lucas Große Wienker, der Schatzmeister der Wadersloher St. Margarethen Schützen, gab einen Einblick in die Neuaufnahmen und in die Finanzen des Vereins. Er war es, der ein Präsent für den Werber des 1.400 Vereinsmitglieds ausgelobt hatte, musste aber leider berichten, dass die Mitgliederentwicklung diese Marke noch nicht erreicht hatte. Gleichzeitig forderte er in alle Richtungen auf weiterhin Werbung zu machen. Hierauf stellte Bernzen in kurzen Stichpunkten das gewesene Schützenfest 2025 dar. Zu den Höhepunkten zählte hier ganz sicherlich das spannende Vogelschießen, das man in Wadersloh erleben durfte, das 60- jährige Jubiläum der Jungschützenkompanie sowie der 70. Geburtstag der Jubilarkompanie. Hier hatte man – zusammen mit Gemeinde und Heimatverein – erstmals auch auf die Einladung der 50-jährigen Damen gesetzt. Mit dem Zeltumbau waren alle Seiten sehr zufrieden. Eine weitere Besonderheit stellte der Besuch der Freunde des Musikvereins Obing aus Bayern dar mit denen die 25- jährige Freundschaft gebührend gefeiert werden konnte. Im Rückblick bestand die Möglichkeit für jeden Schützenbruder seine Wünsche und Gedanken einzubringen. Der Major machte aber durchaus auch deutlich, dass man um die ‚Schrauben‘ wisse, die noch gedreht werden müssen. Im Mittelpunkt stand an diesem Abend eine historische Änderung der Vereinssatzung. Die Erweiterung des Mitgliederkreises in §2 der Vereinssatzung. Nach einigen Fragen und kurzer Erläuterung erfolgte die Abstimmung ordnungsgemäß im Rahmen der Generalversammlung. Die Mitglieder unterstützten den Vorschlag einstimmig. Damit ist die bisherige Beschränkung auf männliche Mitglieder aufgehoben, künftig können alle Bürgerinnen und Bürger dem Schützenverein St. Margarethen Wadersloh e.V beitreten – unabhängig von Geschlecht. „Wir freuen uns sehr, dass wir diesen zeitgemäßen Weg eingeschlagen haben“, so ein Vorstandsmitglied nach der Entscheidung. Bevor weitere Schritte unternommen und erste Beitrittsanträge von Frauen entgegengenommen werden können, muss die Satzungsänderung noch formell im Vereinsregister eingetragen werden. Sobald dies geschehen ist, werden die Verantwortlichen informieren. Im Anschluß ergriff im Punkt Wahlen zunächst Martin Speckmann das Wort. Mit einer kleinen Laudatio skizzierte dieser die bisherigen Verdienste des 2. Vorsitzenden Michael Bernzen, dessen Wahlperiode ausgelaufen war. Anschließend wurde dieser zur Wiederwahl vorgeschlagen und einstimmig wiedergewählt. In den folgenden Wahlvorgängen galt es einen Beisitzer für die I. Kompanie zu finden. An diesem Punkt ging der Major noch einmal auf die Verdienste des langjährigen Vorstandskollegen der I. Kompanie Karl Nuphaus ein, der nicht mehr kandidierte. Für ihn wurde Markus Dohr gewählt. Der Beisitzer Thomas Gödecke der gleichen Kompanie wurde einstimmig wiedergewählt. Als Beisitzer für die II. Kompanie hatte unter anderem bisher Hubertus Grote fungiert. Dieser hatte bereits im Frühjahr bekannt gegeben nicht mehr kandidieren zu wollen. Der Vorstand dankte auch ‚Hubsi‘ in einer kleinen Ansprache für sein zahlreiches Engagement im Verein. Als sein Nachfolger wurde Markus Schnitker vorgeschlagen, welcher anschließend einstimmig gewählt wurde. Für die III. Kompanie wird weiterhin nach erfolgter Wahl Jürgen Kieslich als Beisitzer auftreten. Kurz vor Schluss wurden noch zahlreiche Termine für das kommende Jahr 2026 angekündigt. Darunter die nächste Generalversammlung im Frühjahr, am 11.04.2026. Im Punkt Verschiedenes erfolgten einige Wortmeldungen der Mitglieder zu unterschiedlichen Thematiken. Hervorzuheben ist hier der Antrag auf Überprüfung der Notwendigkeit des Stimmrechts von Ehrenvorstandsmitglieder in den Sitzungen des Vorstands. Diese Abstimmung wurde – aufgrund ein möglichen weiteren Satzungsänderung – auf die Frühjahrsversammlung vertagt. Den Endpunkt der erfolgten Herbstgeneralversammlung bildete ein Film vom diesjährigen Schützenfest, aufgenommen von Antonius Gödde und bearbeitet von Dieter Schulze-Brexel. Die Zeitumstellung bot den Anwesenden die Möglichkeit noch ein wenig länger in der Gemeinschaft der Schützenbrüder zu verweilen.

70-jähriges bestehen der Jubilarkompanie

In diesem Jahr feiert die Jubilarkompanie ihr 70-jähriges bestehen. Einst gegründet von dem Trio Peter Kleickmann, Paul Koke und Paul Kleickmann, ist die Jubilarkompanie fester Bestandteil des Schützenfestes. Erstmalig in diesem Jahr sind auch die 50-jährigen Frauen aus Wadersloh eingeladen. Einen ausführliche Bericht findet ihr auf mein-wadersloh.de Quelle: mein-wadersloh.de

Kompaniepokal Endstechen 2025

Am 09. Mai 2025 fand im Schützenheim am Freudenberg das diesjährige Endstechen zum Kompaniepokal statt. Als Ausrichter des Wettkampfes trat in diesem Jahr die III. Kompanie auf. Diese hatte den Kompaniepokal im vergangen Jahr erobert. An diesem Abend treten die jeweils 8 besten Schützen der Stammkompanien unmittelbar in einem festgelegten Modus gegeneinander an. Ein besonderes Highlight an diesem Abend stellte die Ringzahl „100“ dar. Diese wurde insgesamt von 4 verschiedenen Wettkampfschützen erreicht. Von diesen konnte sich Albert Essel mit einer verbesserten Teilerwertung durchsetzen und wurde der beste Einzelschütze 2025. Den Sieger des Wettkampfes stellte die II. Kompanie. In der kleinen Siegerehrung am Ende des Abends richtete der Major und 2. Vorsitzender Michael Bernzen die Glückwünsche des Vereins an die siegreiche Kompanie unter der Leitung von Hauptmann Martin Speckmann. Zur siegreichen Mannschaft der II. Kompanie zählten Christian Vienenkötter; Hubertus Grote; Jörg Krumkamp; Felix Pöppelbaum; Albert Essel; Jens Funke; Felix Borgmann und Guido Gaida. Seinen Dank zum Ausdruck brachte er an die Ausrichter des Abends, die III. Kompanie unter der Leitung von Hauptmann Michal Laumann und die Schiessgruppen, vertreten durch Christian Vienenkötter sowie alle, die sich um die Gestaltung des Wettkampfes bemüht hatten. Bernzen hob den fairen und sportlichen Wettkampf hervor und lobte die große Akzeptanz aus den Reihen des Schützen. Mit einem gemütlichen Beisammensein fand der Abend seinen Ausklang. Die offizielle Siegerehrung findet selbstverständlich erst am diesjährigen Schützenfestmontag im Rahmen des Rinderwurstfrühstücks statt.

60 Jahre Jungschützen

Auf die vergangenen 60 Jahre wird in Wadersloh am kommenden Schützenfest-Samstag ganz besonders angestoßen. Denn die Jungschützen feiern ihr 60-jähriges Bestehen im Rahmen des anstehenden Schützenfestes 2025. Die Kompanie blickt in diesem Jahr auf ihre Gründung vor bereits 60 Jahren zurück. „Ich freue mich auf ein tolles Jubiläum mit befreundeten Vereinen, Familien, Begleitern und Unterstützern der Jungschützen“ sagt Kevin Niehüser der amtierende Jungschützenchef des Schützenverein St. Margarethen Wadersloh. Im Vorfeld des Jubiläums hatten die Verantwortlichen der Kompanie eine besondere Idee entwickelt. Zum Samstag, 10. Mai 2025 hatten man alle ehemaligen Offiziere der Jungschützen sowie die gewesenen Vorstandsmitglieder zu einer Radtour eingeladen. Insgesamt 15 Ehemalige waren der tollen Einladung der Jüngsten im Verein gefolgt. Nach einem kurzen Meeting im Kompanielokal „Stellwerk“ wurden diese auf einer schönen ausgearbeiteten Radtour durch die Gemeinde geführt. An ‚Zwischenstopps‘ hat es nicht gemangelt bis man am späten Nachmittag beim Offizierskollegen Stefan Thegelkämper ankam. Hier wurden die Eingeladenen bestens versorgt und es bestand ausreichende Gelegenheit die eine oder andere Anekdote auszutauschen über die Vergangenheit der Jungschützen. Nach einer kurzen Ansprache des Kompanieführers an die Teilnehmer richte Major Michael Bernzen, selbst einmal Chef der Jungschützen, den Verantwortlichen für die tolle Aktivität den Dank des Vorstandes aus, verbunden mit der Vorfreude auf den Moment auf dem anstehenden Schützenfest 2025, den alle gebührend feiern möchten.

Frühjahrsgeneralversammlung in der „Alten Brennerei“ in Wadersloh

Eine stolze Anzahl von 185 Vereinsmitgliedern konnte der Major und 2. Vorsitzende Michael Bernzen am vergangenen Samstag (29.03.2025) zur diesjährigen Frühjahrsversammlung des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e. V. begrüßen. Zu Beginn der Zusammenkunft kommentierte er die stolze Zahl der Anwesenden mit „Ich bin stolz auf Euch.“. Pünktlich um 20 Uhr konnte er in Vertretung für den 1. Vorsitzenden und Oberst Rudi Vienenkötter die diesjährige Zusammenkunft der Schützen in der „Alten Brennerei“ Karger eröffnen. Ein erster offizieller Gruß galt dem amtierenden König Olaf Neumann und den Herren seines Hofstaates. Gleichzeitig hieß Bernzen zahlreiche Ehrengäste der befreundeten Vereine sowie aus den eigenen Reihen ganz herzlich willkommen, allen voran den 1. Bürger der Gemeinde Christian Thegelkamp. Zu Beginn der Tagung gedachte man aller, die seit der vergangenen Versammlung verstorben waren. Diese waren insgesamt 7 an der Zahl. Die Versammlung nahm an dieser Stelle auch die ungezählten Opfer des Angriffskrieges auf die Ukraine sowie des Krieges in Israel und Gaza in den Blick. Es folgten die einschlägigen Regularien wie Protokoll, Kassenbericht und die Aufnahme neuer Mitglieder, erstmals vorgetragen durch den neuen Geschäftsführer Bastian Nienaber sowie den Schatzmeister Lukas Große Wienker. Hier sprach Major Michael Bernzen den beiden ein besonderes Dankeschön aus für ihre umfangreichen Aktivitäten für den Verein aus, die oft im Hintergrund ablaufen. Christian Vienenkötter berichtete über die Tätigkeiten der Schiessgruppe und deren zahlreichen Erfolge bei den Wettkämpfen weit über die Grenzen von Wadersloh hinaus. Anschließend wurde der Tagesordnungspunkt der Wahlen angegangen. Hier wurde für die II. Kompanie Christian Luster Haggeney als neuer Offizier bestätigt. Für den Schellenbaum wird zukünftig Louis Junkerjürgen als neuer Kompanieoffizier das bewährte Team verstärken. Als Beisitzer für die II. Kompanie im Vorstand wird ferner Jonas Bücker fungieren. Auf Vorschlag des Vorstandes wurde Sebastian Essel für die kommenden 2 Jahre in seiner Position als Kassenprüfer bestätigt. Nachfolgend informierte der Major die Anwesenden über den geplanten Ablauf des anstehenden Schützenfestes vom 14. bis 16. Juni 2025. Als Besonderheiten in diesem Jahr nannte er die Anwesenheit des Musikvereins Obing e.V.. Auf diesem Wege wolle man die 25 Jahre andauernde Freundschaft gebührend feiern. Zum Treffen der 50-jährigen Jubilare werde man in diesem Jahr erstmals auch die zugehörigen Frauen einladen. Am Samstagabend soll der Zapfenstreich bereits um 19.30 Uhr stattfinden. Neu wird ebenfalls der innere Zeltaufbau sein. Hier habe man Optimierungsbedarf festgestellt und werde nun einiges verändern. Die Planung zum 60- jährigen Jubiläum der Jungschützen stellte deren Kompanieführer Kevin Niehüser vor. Am Samstag des Schützenfestes trifft man sich hier mit mehreren befreundeten Gastvereinen und veranstaltet ein gesondertes Vogelschießen. Anschließend ist die gemeinsame Teilnahme am großen Zapfenstreich geplant. Die wohlbekannte Schützenmesse am Montagmorgen wird erstmals auch im Internet übertragen. Hier ist es ein Anliegen des Vorstandes auch den Menschen eine Möglichkeit zur Teilnahme zu geben, die nicht die Möglichkeit haben vor Ort zu sein. Unter der Rubrik „Ehrungen“ wurden zahlreiche Ehrungen verdienter Mitglieder vorgenommen, die dem Verein bereits 25 Jahre oder auch 40 Jahre die Treue gehalten haben. Im Punkt „Verschiedenes“ wurden unter anderem diverse Terminankündigung bereits für das Frühjahr bekanntgegeben. Nach einer straffen Tagesordnung nutzen die Schützen die verbleibende Zeit – untermalt durch eine Filmvorführung vom Schützenfest aus dem Jahr 2000/ 2001 – um noch ein wenig in geselliger Runde in der „Alten Brennerei“ zu verweilen.